Stellungnahme

zum Schreiben „Die Linke“ vom 30.9.2014

Sehr geehrter Herr Goldbeck,

Sie scheinen die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu haben. Allein der Gedanke, mit „geliehenem Geld“ könne man den Haushalt der Stadt Ibbenbüren finanzieren – ist –gelinde gesagt- am Thema vorbei. Haushaltssanierung zu Lasten der Bildung – welcher Schwachsinn.

Die FDP Ibbenbüren hat und hatte es niemals nötig, sich von der Verwaltung vorführen oder benutzen zu lassen. Bis jetzt sind und waren wir immer die Ideengeber im Rat der Stadt Ibbenbüren. Auch dieser Vorschlag des Gebäudetausches ist – wie Sie richtig wiedergeben- ein Gebot der Vernunft. So können gleich zwei Schulen zukunftssicher aus und umgebaut werden und alle anderen Schulen in Ibbenbüren – worauf die FDP Ibbenbüren immer besonderen Wert gelegt hat – auf den „Neusten Stand gebracht werden. Beim Ausbau der Gesamtschule würden ca. 15 Millionen Euro verbaut und für die nächsten Jahre kein Cent mehr für die anderen Schulen verfügbar. Ist das Ihre Vorstellung von Bildung????

Wenn fast alle in Ibbenbüren ansässigen Parteien so argumentieren wie Sie, dann entsteht das von Ihnen angeführte „planerische Chaos. Sollte die Gesamtschule an ihrem Standort für ca. 15 Millionen aus – und angebaut werden, dann entsteht die Konkurenz der Schulen – der Weiterführenden. Um dass zu Vermeiden, unser Vorschlag – Gebäudetausch und Sparen!!!

Ilse Berlekamp Schulpolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion

Quelle (Karikatur): Götz Wiedenroth

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