Schmuddelecke am Bahnhof ade

Reisende, die am Bahnhof in Ibbenbüren aussteigen, werden nun mit einem Lächeln begrüßt. Auf dem DB-Parkplatz hinter dem Bahnhof ziert eine ehemals kahle Wand nun ein farbenfrohes Graffiti.

IBBENBÜREN. Eigentlich sollte die Aktion der Jugendkunstschule schon in der vergangenen Woche im Rahmen des Jugend.Polit.Kultur-Festivals im Goethe-Gymnasium das Interesse der Besucher wecken.

Das habe aus terminlichen Gründen nicht geklappt, bedauerte Alwina Koop, die Leiterin der Jugendkunstschule. Daher wurde bereits letzten Mittwoch auf dem DB-Parkplatz hinter dem Bahnhof eine ehemals kahle Wand mit farbenfrohen Graffiti besprüht, die einen Bezug zur Stadt und der lebendigen Jugendszene herstellen.

„Sieht besser aus als zuvor“, fand Jens Gesenhues aus Halverde. Die Grundidee „ibbtown rock city“ haben insgesamt fünf Künstler und Mitglieder des Graffiti-Workshops der Jugendkunstschule grafisch als Schrift-Logo und in freier Gestaltung umgesetzt. Daran beteiligt war Lutz Lindemann, der aus Ibbenbüren stammt und inzwischen als freischaffender Künstler tätig ist.

Am Montagnachmittag trafen sich einige der Beteiligten, um das Endergebnis noch einmal zu begutachten. Sehr zufrieden äußerten sich auch Hans-Jürgen Streich und Judith Hirner vom Stadtverband Ibbenbüren der FDP. Die Liberalen hatten für die Materialkosten eine Spende von 300 Euro beigesteuert, damit die Künstler ihre Ideen umsetzen konnten.

Die muslimische Gemeinde, zu der die Wand gehört, habe der Aktion gern zugestimmt, freute sich Alwina Koop. Hadjo Berisa aus Osnabrück fand allerdings die schlichte Variante schöner. „Graffiti sind nicht mein Ding“, meinte er.

Quelle (Text & Foto): Birgit Striehn (Ibbenbürener Volkszeitung)

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