Freie Demokraten starten in den Bundestagswahlkampf

Alexander Brockmeier und Christian Markert kandidieren


Am Dienstag veröffentlichten die Freien Demokraten im Bund den Entwurf ihres Bundestagswahlprogrammes, welches nun auf dem Bundesparteitag im Mai beschlossen werden soll. Dies nahmen die Bundestagskandidaten im Kreis Steinfurt zum Anlass mit ersten inhaltlichen Forderungen in den Wahlkampf zu starten. Für die Freien Demokraten werden im Wahlkreis Steinfurt I – Borken I der derzeitige Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier und im Wahlkreis Steinfurt III Christian Markert, der als Betriebswirt in der Logistik tätig ist, kandidieren.


Alexander Brockmeier, derzeitig Landtagsabgeordneter in Düsseldorf und dort Mitglied im Schul-, Innen- und Familienausschuss sieht bei der anstehenden Bundestagwahl gute Chancen für die Liberalen: „Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich aktuell eine sachorientierte und vernünftige Politik. Als FDP schaffen wir es auch in diesen Pandemiezeiten sowohl in Regierungsverantwortung in Düsseldorf als auch in der Opposition im Bund den Menschen klare Perspektiven nach der Pandemie aufzuzeigen. Für uns ist bei der anstehenden Bundestagswahl klar: Nie gab es mehr zu tun.“


„Deutschland steht vor großen Umbrüchen. Sei es in Fragen der Digitalen Transformation, den Folgen des Klimawandels oder der Veränderung der Arbeitswelt. Für all diese Frage brauchen wir mutige und zukunftsweise Konzepte. Wir Freie Demokraten wollen Deutschland ins 21. Jahrhundert bringen. Unser Ziel ist es die deutsche Verwaltung zu einem One-Stop-Shop zu machen. Bürger sollen nur einmal ihre Daten, wie z.B. die Meldebescheinigung oder Geburtsurkunde, angeben und diese nicht bei jeden Verwaltungsgang oder jeder Behörde erneut vorlegen müssen. Wir setzen uns für ein volldigitales und transparentes Bürgerbüro ein. Aber nicht nur unsere Verwaltung, sondern auch unsere Schulen müssen die Chancen der Digitalisierung nutzen. Als Land NRW haben wir, gemeinsam mit dem Bund, dafür bereits die finanziellen Mittel bereitgestellt. Nun gilt es das gesamte Bildungssystem an die digitalen Veränderungen anzupassen. Mit schuleigenen Digitallaboren, dem Einsatz Künstlicher Intelligenz und einem DigitalPakt 2.0 machen wir Deutschland von Verlierer zum Gewinner im weltweiten Bildungsranking,“ führt Brockmeier weiter aus.


Auch Christian Markert, Mitglied der Freien Demokraten seit 2017 , möchte in den kommenden Wochen und Monaten für die Ideen der Freien Demokraten werben: „Für mich gilt das Aufstiegsversprechen der Freien Demokraten. Jeder und jede, die sich in Deutschland etwas aufbauen möchte, muss vom Staat dabei Unterstützung erfahren. Angefangen bei der steuerlichen Entlastung für das Eigenheim, über ein modernes Familienrecht bis hin zur Unterstützung bei Unternehmensgründungen und Selbständigkeit. Liberal sein heißt für uns, Vertrauen zu haben in die Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger. Dabei wollen wir besonders auch die Gering- und Mittelverdiener in unserem Land entlasten. Wir wollen die Zuverdienstgrenzen bei Mini- und Midijobs deutlich anheben, den Solidarzuschlag für alle abschaffen und unnötige Bagatellsteuern beseitigen. Damit bleibt am Ende mehr Geld in den Taschen der Bürgerinnen und Bürger,“ so Markert.


Von links: Alexander Brockmeier, Christian Markert

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