Bald wird es bunt am Top-Center-Zaun

Gleich drei Kunstprojekte wollen weiße Wand verschönern

Noch strahlt, abgesehen von ein paar Ansichten des künftigen Top-Centers, die Bauwand am früheren Magnus-Gelände im recht langweiligen Weiß. Das soll sich ändern. Die Ibbenbürener FDP hat die Jugendkunstschule des Pink Pop e.V. gebeten, die Wand zu bemalen. Und damit auch genug Material da ist, hat die FDP den Wunsch nach Farbe auch noch mit 300 Euro versüßt, die sechs Parteimitglieder gestern an Alwina Koop und Marlene Horst von der Jugendkunstschule überreichten. Wie genau gemalt wird – ob vielleicht mit Spraydose oder doch mit Pinsel – wussten Horst und Koop noch nicht. Das wolle man noch beim Dozententreffen besprechen.

Aber bei der Resonanz sind sie sich sicher: „Es werden sich viele darum reißen.“ Das Thema der Aktion hat die FDP bereits gesetzt. Judith Hirner von den Liberalen nannte das Motto: „Mit jugendlichen Augen die Stadt sehen“. Beginnen will die Jugendkunstschule, wenn es wieder etwas wärmer geworden ist. Das FDP-Projekt ist nicht das einzige, das den Bauzaun aufhübschen wird. Konkrete Pläne hat bereits das Keplergymnasium, erklärte Carlo Koch aus dem Vorstand der ISG Südstadt auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Schule habe angekündigt, im Kunstunterricht etwa 1,20 mal 1,40 Meter große Hartfaserplatten mit Stadtansichten zu bemalen und in ein paar Wochen dort aufzuhängen. Auch das Goethe-Gymnasium, so Koch, sei interessiert. Dort sei man noch in der Findungsphase. Der Zaun dürfte Platz genug für alle drei Kunstprojekte bieten, meinten alle Beteiligten unisono. „Und er wird auch noch während der Bauarbeiten stehen bleiben“, ergänzte Hans-Jürgen Streich (FDP) bei der gestrigen Spendenübergabe, sodass fast das ganze Jahr die Bilder zu sehen sein werden.

Quelle (Text & Foto): Tobias Vieth (Ibbenbürener Volkszeitung)

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